Gemeinsam und gesund

Wohnparks für ein achtsames Leben in Gemeinschaft

Ein deutliches Plus an Lebensqualität steht im Zentrum der Mehrgenerationen-Wohnparks, die das Familienunternehmen Vivir Wohnparks GmbH mit Sitz in Dresden und Düsseldorf entwickelt und betreibt. Erstmals steht dabei die Idee eines achtsamen Wohnens und Lebens im Mittelpunkt bei der Entwicklung großer Wohnungsbau-Projekte.

Den Statistiken zur Folge wird unsere Gesellschaft immer älter und gleichzeitig immer einsamer. Während die durchschnittliche Lebenserwartung von Jahr zu Jahr steigt, lebt mittlerweile in deutschen Großstädten rund jeder Dritte allein. Ein Unternehmen, das es sich auf die Fahnen geschrieben hat, diesen Zustand zu ändern, ist die Vivir Wohnparks GmbH mit Sitz in Dresden und Düsseldorf.

"Wir wollen durch unsere Arbeit und unsere Wohnprojekte nachhaltig das Thema Wohnen in Deutschland verändern", erklärt Geschäftsführer Roland Lang. Mit den Mehrgenerationen-Wohnparks, die das Unternehmen entwickelt und betreibt, wolle man wegkommen von der Vereinsamung und Ausgrenzung der Menschen hin zu einem sozialen Füreinander und zu gemeinschaftlichem Wohnen.

Achtsam miteinander und dem eigenen Leben umgehen

Dabei geht es nicht etwa um das Leben in Kommunen. In den Vivir-Wohnparks gibt es ganz unterschiedlich geschnittene Wohnungen für Alleinstehende ebenso wie für Familien mit Kindern. Zwei Drittel jüngere und ein Drittel ältere Mieter sollen sich dabei gegenseitig ergänzen, etwa indem die Jüngeren den Älteren zur Hand gehen oder die Älteren sich als Leihgroßeltern für die Kinderbetreuung zur Verfügung stellen.

Der Gedanke, achtsam nicht nur miteinander, sondern auch mit dem eignen Leben umzugehen, steht dabei für die Macher von Vivir im Mittelpunkt. "Vivir bedeutet ja aus dem Spanischen übersetzt 'leben'. Wir wollen daher in unseren Wohnparks für ein deutliches Plus an Lebensqualität sorgen", erklärt Birgit Lang-Andrä, Prokuristin bei Vivir Wohnparks. Aus diesem Grund soll es in den Parks Platz geben für anerkannte gesundheitliche Präventionsverfahren, die der Erhaltung von Gesundheit und Lebensfreude dienen. "Yoga, Meditation, Ernährungsberatung und Feldenkrais sind hierfür Beispiele", sagt Johanna Löffler, Ärztin und gemeinsam mit Roland Lang Geschäftsführerin von Vivir Wohnparks.

Gesundheitszentrum im Herzen des Wohnquartiers

"Geplant ist, dafür ein Gesundheitszentrum im Herzen unseres neuen Wohnquartiers zu errichten", sagt Lang. "Mindful Dresden" ist der Name des Projekts, das bis Anfang 2018 in der sächsischen Metropole entstehen soll. 250 Wohnungen werden das Gesundheitszentrum umgeben und Platz für diese neue Art des Wohnens bieten.

Vivir baut dabei auf Erfahrung auf. Über 30 Jahre lang hat das inhabergeführte Familienunternehmen bereits Expertise in der Verwaltung von rund 2000 Wohnungen in der sächsischen Landeshauptstadt. Die eigenen positiven Erfahrungen mit Yoga, Meditation und alternativen Heilverfahren als Mittel einer achtsamen Lebensgestaltung gaben den Geschäftsführern nun die Inspiration, ihr Unternehmen auch als Sozial- und Gesundheitsmedizin-Investor zu etablieren und dem Gedanken eines neuen Wohnens mit den Mehrgenerationen-Wohnparks Leben einzuhauchen. "Ganz in diesem Sinne werden wir nun auch die bestehenden Wohnungen in Dresden, Grundstückssituationen vorausgesetzt, durch Integration weiterer Grundstücke in ein neues Wohnquartier überführen, das den Gedanken des achtsamen Mehrgenerationen-Wohnens lebt", sagt Löffler. "Achtsames Wohnen" wird das Projekt heißen, das neben viel Platz für die Gesundheitsvorsorge unter anderem auch Kindertagesstätten, Begegnungsräume und Gastronomie umfassen soll.

Selbstbestimmtes Leben für Ältere in der Gemeinschaft

250 Millionen Euro stehen für die Realisation der Projekte in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung. Daneben können sich die Macher von Vivir aber auch vorstellen, Förderung durch die öffentliche Hand zu erhalten. Denn die Idee des achtsamen Mehrgenerationen-Wohnens könne schließlich eine Reihe von Problemen lösen, erklärt Lang. Mit der Gesundheitsprävention und dem Leben in der Gemeinschaft sei so vor allem für Ältere ein selbstbestimmtes Leben über einen längeren Zeitraum möglich. "Angesichts des demographischen Wandels ein immer wichtiger werdender Faktor", sagt Lang.

Grundstücke für neue Wohnquartiere gesucht

Die Köpfe hinter Vivir Wohnparks sind davon überzeugt, dass ihre Idee der achtsamen Mehrgenerationen-Quartiere nachhaltigen positiven Einfluss auf das Zusammenleben der Menschen hat. Daher soll es auch nicht bei den beiden Projekten in Dresden bleiben. "Wir wollen von Dresden aus die Idee der neuen Wohnquartiere in ganz Deutschland verbreiten", sagt Lang. Die Projekte in der sächsischen Landeshauptstadt, die sich selbst als Zentrum für Innovation begreift, sollen dabei als positive Beispiele auch für andere deutsche Großstädte dienen.

"Wir suchen daher in Dresden, aber auch in Großstädten wie Düsseldorf, Hamburg, Berlin und anderswo in Deutschland Grundstücke zwischen 15.000 und 50.000 Quadratmetern, auf denen wir weitere Mehrgenerationen-Wohnquartiere realisieren können", sagt Lang und hofft dabei auf die Kooperation von Behörden und Kommunen. "Denn für die Zukunft des Wohnens ist ein grundsätzliches Umdenken von Gesellschaft, Politik und Städteplanung notwendig", sagt der Geschäftsführer. Die Gesundheitswohnparks seien dabei ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.
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